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Moment:Freiheit

Jetzt!, in diesem Moment, ein gewisser Zustand von Gleichgültigkeit.
Sie da draußen erschießen sich.
Sie da draußen ficken/schreien/reden sich aus.
Sie belügen sich.
Und es ist mir scheiß egal! Ist nicht mein Leben, nur "unsre" Welt.

Dieser Moment ist der einzige in dem nur ich Kontrolle über mich habe. Ich allein!
Und es berührt mich nicht im Geringsten was gerade da draußen passiert.
Das alles zählt nicht.
Das einzige was jetzt zählt ist die Freiheit meiner Gedanken, und die scheint in diesen Minuten grenzenlos.

...

Es ist kalt. Handelsübliches Gift strömt durch meine Lungenflügel und der Mond scheint auf mich herab. So als ob es gerade nur mich geben würde.
Und nichts kann mir das alltägliche Gefühl der Unsicherheit geben.
Für diesen Moment...

 

09

4.11.09 20:23, kommentieren

Moment:Leben

Nun ist es so weit.
Das Leben steht vor uns.
Mit Hilfe einer handelsüblichen - aber doch sehr überzeugenden - Handfeuerwaffe zwingt es uns endlich glücklich zu werden.
Es wirft uns an den Kopf wir würden nur kostbare Zeit verschwenden, die andere dringenst benötigen würden, und dass wir ja glücklich sein könnten.

Das Leben schwitzt schon vor Wut, denn es kann uns einfach nicht verstehen.
Sein Finger zittert am Lauf, sodass ein unabsichtlicher Schuss leicht möglich wär.
Und der würde genau mein Herz treffen, soweit ich das in meiner Panik erkennen kann.

Wir können keinen Gedanken zu Ende denken, denn das Leben wiederholt immer wieder hektisch:
"glücklich oder tot?" ...

Ich spüre wie mir der kalte Angstschweiß über die Nase auf mein, im Streit mit meinem Herzen, zerfetztes Tshirt tropft. Es ist nass. Jedoch weiß ich nicht genau ob es mehr von meinem Blut oder meinem Schweiß aufgesaugt hat und schätze einfach mal auf ein 2zu3 Verhältniss.

Ich würde mich in diesem Augenblick dafür hassen, nicht einfach glücklich zu sein. Aber wie soll ich? Ich bin kurz davor vom Leben erschossen zu werden.
Ich kann nicht mal mehr an die gerechte Strafe glauben, die das Leben bekommen wird.
Nein! Es ist ja DAS Leben. Wie die von vielen gehassten KRIMINELLEN Asylanten hier und überall. Können machen was sie wollen und nichts passiert. Scheiß Kriminelle, scheiß Waffenhändler!

....

 

09

4.11.09 20:22, kommentieren

Moment:Stille

...und es war nahezu still. Keiner sprach.
Man konnte nur das langsame Abbrennen der Zigaretten, das Abaschen und unsren Atem hören.
Wir wussten beide nicht wie wir was sagen sollten, denn eigentlich wurde schon alles gesagt.
Ja, alles wurde schon mal gesagt und im Streit ertränkt.
Es war Nachts. Warm. Sternenhimmel.
Wir 2, alles erlebt, alles überstanden, viel gesehen, viel verziehen, gut gelebt, ..., konnten uns kaum in die Augen sehen. Denn es war uns schon länger klar dass dies ein Buch für das ErlebtUndVorbei-Regal ist. Ein dickes Buch in dem alles geschrieben stand.
Von einer Freundschaft, über Traumpaar bis hin zu Eifersucht und Wut...

 

09

4.11.09 20:22, kommentieren

<<>>

Wir lieben schnell, hassen aus tiefstem Herzen.
Wir verschwenden uns, unsre Körper, die Welt.
Atmen, schlafen, ficken, essen. Verschenken Zeit.

Glauben Antworten gefunden zu haben, doch rennen von ihnen davon.
Die Zeit läuft. tick tack. Sie läuft uns hinterher und wir von ihr davon.

Wir können nicht wirklich lieben, nur rennen.
Denn wie sollen wir lieben, ohne uns selbst zu achten?
Wir verschwenden nur, und erfreuen uns für kurze Zeit daran.
Null Ziele, null Träume, nix.

Wir leben nicht unser Leben, das Leben lebt uns.

 

09

4.11.09 20:21, kommentieren

perfektionierter Selbsthass

Menschen zerfetzen sich die Köpfe.
Schon langsam Alltag geworden in meiner Welt.
Halb verdautes Fleisch mit Schmetterling-Magen Sauce in meiner Tasche,
gekotzt in mein Herz.
Liebe und Selbstzerstörung geben sich die Hand.
Kein Wochenende ohne hochdosiertem Blut-Heroin Gemisch auf der Straße.
BrainFucked!
Die ganze Welt nur gekünstelt.
Wahrheiten verfremdet um anerkannt zu werden.
Melodien aus Vergangenem liegen immer noch im Ohr.
Ohrkrebs. Alles frisst sich in deinen Kopf und dein Herz.
Und unsere frustfickenden Körper pulsieren weiter im Takt des
betäubungsmittelreichen Wochenendes.
Selbsthass vom Feinstem.

 

09

4.11.09 20:20, kommentieren

Gequält

Ich werde gequält von Hunger
Obwohl ich viel gegessen habe.

Ich werde gequält von Tränen
Obwohl ich glücklich bin.

Ich werde gequält von Leere
Obwohl meine Liebe zu dir alles ausfüllt.

Ich werde gequält von Hass
Obwohl ich mich im 7ten Himmel befinde.

Ich werde gequält von Gedanken, anderen Menschen weh zu tun
Obwohl ich immer ein friedlicher Mensch war.

Ich werde gequält von Kälte
Obwohl meine Liebe alles um mich erwärmt.

Ich werde gequält von Selbsthass
Obwohl ich weiß dass ich ein guter Mensch bin.

Ich werde gequält von euch
Da ihr mir nie das gebt was ich brauche.

Leere und tränen prägen meine Träume.
Hass und Verzweiflung begleiten mich auf diesem Weg.

Und dass alles wird von einer einzigen Person für kurze Zeit erlöscht.
Ich würde kämpfen, wenn ich nicht wüsste dass du nicht kämpfen willst!

08

1 Kommentar 4.11.09 20:20, kommentieren

Rückkehr

Wieder zurück im ermüdenden Alltag.
Wieder der unerklärliche innere Stress.
Der Freiheit lebewohl gesagt.
Es war so schön, so befreiend, so befriedigend.
Doch jetzt, Unklarheit, Gefühlschaos.
Hirngefickt pur.
Leider wieder den alten Gewohnheiten verfallen.
Möchte den Kopf gegen die Wand schlagen. Wieso eigentlich?
Bin wieder am Fallen und weiß nicht mal genau wieso.
Doch die Erinnerung an wunderschöne Tage voll Freiheit bleibt.

"Beruhig dich kleiner Junge. Alles ist in Ordnung.
Es geht dir gut. Du bist das was zählt.
Du bist kein Narbenhaufen, du bist ein Kunstwerk.
Kunst die gefällt, Kunst die berührt.
Du lebst, du liebst. Das ist was zählt."

Dankbarkeit.
So schön jemanden zu haben der einen kennt, der für
einen da ist.
Angst.
Will nichts und niemanden verlieren.

Gedankenchaos willkommen.

 

09

4.11.09 20:19, kommentieren