Moment:Leben

Nun ist es so weit.
Das Leben steht vor uns.
Mit Hilfe einer handelsüblichen - aber doch sehr überzeugenden - Handfeuerwaffe zwingt es uns endlich glücklich zu werden.
Es wirft uns an den Kopf wir würden nur kostbare Zeit verschwenden, die andere dringenst benötigen würden, und dass wir ja glücklich sein könnten.

Das Leben schwitzt schon vor Wut, denn es kann uns einfach nicht verstehen.
Sein Finger zittert am Lauf, sodass ein unabsichtlicher Schuss leicht möglich wär.
Und der würde genau mein Herz treffen, soweit ich das in meiner Panik erkennen kann.

Wir können keinen Gedanken zu Ende denken, denn das Leben wiederholt immer wieder hektisch:
"glücklich oder tot?" ...

Ich spüre wie mir der kalte Angstschweiß über die Nase auf mein, im Streit mit meinem Herzen, zerfetztes Tshirt tropft. Es ist nass. Jedoch weiß ich nicht genau ob es mehr von meinem Blut oder meinem Schweiß aufgesaugt hat und schätze einfach mal auf ein 2zu3 Verhältniss.

Ich würde mich in diesem Augenblick dafür hassen, nicht einfach glücklich zu sein. Aber wie soll ich? Ich bin kurz davor vom Leben erschossen zu werden.
Ich kann nicht mal mehr an die gerechte Strafe glauben, die das Leben bekommen wird.
Nein! Es ist ja DAS Leben. Wie die von vielen gehassten KRIMINELLEN Asylanten hier und überall. Können machen was sie wollen und nichts passiert. Scheiß Kriminelle, scheiß Waffenhändler!

....

 

09

4.11.09 20:22

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